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Der "Lyrikweg Much" ist zunächst einmal ein Wanderweg. Bislang bekannt als der traditionelle "Panorama-Rundweg" um den zentralen Ort der Gemeinde Much.
Etwa 3600 Menschen wohnen direkt im Ort, die restlichen ca. 12 000 Einwohner leben in den 114 kleineren und größeren Dörfern und Weilern der gesamten Gemeinde.
Ausgewiesene und gezeichnete Wanderwege gibt es - auf Initiative des Verkehrsvereins Much - erst seit 1969.

Anfang 2003 entstand im MuchMarketing Verein die Idee, einen der vielen Wanderwege mit Gedichttafeln zu versehen, - ein Projekt, das schon 2004 von dem westfälischen Lyriker Arnold Leifert, der seit 1973 in Much lebte, in Zusammenarbeit mit dem Siegburger Grafiker Niklas Schütte und MuchMarketing realisiert wurde, finanziert vom Marketingverein und einem privaten Sponsor.
Man entschied sich für den bekannten und beliebten Panorama-Rundweg, für die Mucher ein "Hausweg" der sonntäglichen Spaziergänge und für Besucher eine eindrucksvolle Gelegenheit bietet, den Ort und die Gemeinde Much in ihrer bergisch naturnahen Eigenart kennen zu lernen.

Im Sommer 2004 wurden die 12 Gedichttafeln vom Autor selbst aufgestellt und im September trafen sich 160 Besucher aus nah und fern im Hotel FIT, der einzigen Gastronomie direkt am Weg, um mit einem Eröffnungsfest den "Lyrikweg Much", erstmals öffentlich zu betreten.

Bürgermeister Alfred Haas und Karl Werner Schmitz, Vorsitzender von MuchMarketing, eröffneten das Fest, eine Lesung von Arnold Leifert, unterstützt von der Berliner Akkordeonistin Cathrin Pfeifer, die zum Abschluss mit ihrer Band ein Konzert gab.

Seit 2005 fanden vier Jahreszeiten-Wanderungen statt, Lyrikwanderungen unter der Führung von Arnold Leifert, eine Nordic-Walking-Veranstaltung der VHS Rhein-Sieg, unter Leitung von Felicitas Schulze, und mehrere privat organisierte Wanderungen, mit und ohne den Autor.

Über die Wanderungen hinaus fanden weitere literarische Veranstaltungen am Lyrikweg Much statt, u. a. in 2006 eine Begegnung mit dem bosnischen Lyriker Stevan Tontic aus Sarajevo, zwei Exkursionen von Straße der Arbeit - Museumsstraße für das Bergische Land, und ein Seminar innerhalb der Jahrestagung des Verbandes Deutscher Schriftsteller NRW in Nümbrecht.

Am 6. September 2012 verstarb Arnold Leifert plötzlich und unerwartet in seinem Haus! Sein letztes angestoßenes Projekt auf dem Lyrikweg wurde im Jahr 2013 umgesetzt. Der Alternativweg ab Rossbruch (man folgt von hier dem orangen Symbol des "Bergischen Weges") durch den Ort, mit vier weiteren Lyriktafeln entstand!

 

Eröffnungskonzert: Cathrin Pfeifer & Band

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